Sonntag, 30. August 2015

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... die Flüchtlingspolitik!

Normalerweise geht mir und vielleicht auch anderen ein Thema, das ständig in den Nachrichten präsent ist, fürchterlich auf den Keks. Aber bei der deutschen beziehungsweise sogar europäischen Flüchtlingspolitik ist das anders, weil sich die Situation nicht verändert (okay, das  bei der EU-Griechenland-Krise vielleicht auch so). Noch viel wichtiger ist allerdings: Hier geht es um das Leben tausender Menschen! 

Da ist es richtig gut, dass diskutiert wird, noch besser wäre, wenn auch mehr gehandelt werden würde. Schön ist, dass sich Frau Merkel sich  in Heidenau zeigt - fraglich wird es aber, wenn sie das erst nach wochenlanger, brodelnder Stimmung macht und sich dazu noch schwammig zur Krise äußert.  Umso besser, wenn Leute wirklich klar Schiff machen, wie beispielsweise Joko und Klaas: 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tBHMzCOn2Sk&feature=youtu.be

Und umgekehrt ist es katastrophal, wie viele Leute sich gegen Flüchtlingsheime und deren Einwohner äußern (vor allem anonym auf Facebook...) beziehungsweise sogar gewaltsam dagegen vorgehen. 

An dieser Stelle sollte möchte ich aber noch auf etwas aufmerksam machen: Bei einem so krassen, wichtigen Thema, das in der Öffentlichkeit dermaßen vertreten ist, ist es zwar wichtig, Rechtsradikalismus einzudämmen und Gewalt in irgendeiner Form gar nicht erst zu akzeptieren, allerdings sollte trotzdem die Meinungsfreiheit nicht verloren gehen. Denn es ist momentan verdammt leicht, jemanden, der das Thema hinterfragt, in die rechte Schublade zu stecken. Nur weil jemand, der für die Unterbringung von Flüchtlingen ist, seine Wohnung jedoch nicht teilen möchte, ist er noch lange nicht rechts. Oder jemand, der Kriegsflüchtlinge gerne willkommen heißt, aber nicht jedem das Geld des Staats zur Verfügung stellen möchte (wie beispielsweise Einwanderer, die nicht aus Not kommen, sondern um auf Kosten unseres Staats ein gemütliches Leben zu führen). Deshalb ist es total wichtig, das Thema kritisch hinterfragen und eben auch differenzieren zu dürfen, ohne direkt in die Rassismus-Ecke gestellt zu werden.

Bei diesem Thema gibt es noch einiges an Handlungspotential und genau aus diesem Grund sollte sich das Thema Flüchtlinge in den Medien so lange hinziehen, bis sich endlich etwas tut und Flüchtlings nicht mehr um ihr Leben fürchten müssen, sondern sich sicherer fühlen können!

Refugees welcome!

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