Freitag, 11. September 2015

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... den Europa-Park!

Ich war vor zwei Wochen da und so fasziniert von allem dort, dass ich mir fest vorgenommen habe, einen Post darüber zu machen - voilà, da ist er.

Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Ich finde, der Europa-Park macht als Freizeitpark wirklich alles richtig. Und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Damit ihr merkt, was ich meine, ziehe ich den Heide-Park in Soltau mal als Vergleich ran.

Die Feenfahrt

Der Europa-Park ist in drei Punkten besonders super:

1. Der Europa-Park ist familienfreundlich - bzw. einfach für jeden gedacht. Egal, ob man eher auf Action und Adrenalin steht, hier kriegt man genug davon (auf 12 (!) Achterbahnen). Ist man mit einem kleinen Kind da, ist die Kinderwelt total klasse. Und wer auf ruhige Attraktionen steht, hat genügend zur Auswahl, zum Beispiel die zauberhafte Feen-Fahrt oder den Rosengarten, in dem man ohne irgendein Fahrgeschäft in netter Parkatmosphäre entspannen kann.
Der Heide-Park bietet das nur teilweise. Zwar gibt es da auch ein paar ruhigere Sachen, aber die meisten Fahrgeschäfte, die mit Adrenalin wenig zu tun haben, sind vergammelt oder werden einfach nicht gepflegt. So macht das Fahren dort echt keinen Spaß.



2. Womit wir auch schon zum zweiten Punkt kommen: Der Optik. Denn im Europa-Park ist wirklich alles gepflegt. Bis auf den letzten Zentimeter. Die Bäume werden getrimmt, die Häuser werden den entsprechenden Ländern nachempfunden, sogar Kleinigkeiten sind liebevoll gestaltet, wie die Papageientaucher in "Island", die man nur per Einschienenbahn sehen kann. Hier steckt so viel Liebe drin, dass man sich gar nicht satt sehen kann. Vor allem in den Warteschlangen. Hier macht das Warten fast Spaß. Und man reist wirklich in die einzelnen europäischen Länder - in Minuten.

Der Rosengarten mit Blick auf das Restaurant Schloss Balthasar,
einer der ersten Orte des Europa-Parks
Genau das fehlt eben im Heide-Park. Hier steht zwar eine kleine Freiheitsstatue und klar gibt es ein paar Blumen, aber der Gesamteindruck ist fader. Die Themengebiete sind ziemlich willkürlich und die Liebe ins Detail ist irgendwie nicht da (siehe vergammelte ruhige Fahrgeschäfte). Natürlich könnte man sagen, es liege dort am Geld, der Eintritt wäre geringer - aber der Eintrittspreis im Heidepark ist nicht geringer. Dort zahlt man immerhin 45€, im Europapark 42,50€.

3. Die Geschichte ist faszinierend. Ursprung des Europa-Parks war das Mack-Unternehmen, das von Paul Mack gegründet wurde und mit Wagenbau anfing, später aber Achterbahnen baute. Sein Bruder Franz Mack und dessen Sohn gründeten zwanzig Jahre nach der ersten Achterbahn den Europa-Park und arbeiteten mit dem Mack-Unternehmen eng zusammen. Deshalb sind 10 der 12 Achterbahnen im Europa-Park praktisch von der Familie gebaut. Bis heute führen die Macks den Park. Von einer Familie für viele Familien. Total Klasse!
Der Heide-Park sollte ursprünglich von Otto Tiemann zusammen mit Franz Mack gegründet werden. Als Tiemann verstarb, gründete dessen Sohn Hans-Jürgen Tiemann alleine den Park und schaute das Geschäftsmodell komplett vom Europa-Park ab - teilweise mit denselben Fahrgeschäften.

Wer also einen tollen Freizeitpark entdecken will, sollte in den Europa-Park Rust fahren, sich
verzaubern lassen und Europa erkunden. Macht wirklich Spaß und ist die 42€ echt wert! ;-) 

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