Freitag, 4. März 2016

Frühjahrsputz im Körper! Lasse die Spiele beginnen...

Frühjahrsputz muss einmal im Jahr sein. Zwischen Februar und April wird dann alles Negative, was vom Winter übrig ist, abgeworfen. Das lässt sich aber nicht nur auf die Wohnung oder das Haus anwenden, sondern auch auf den Körper. Frühjahrsputz durch Detox.

Zuerst einmal gibt es zwei Arten des Entschlackens (Detox zu Deutsch). Während Variante A isst man weiterhin, allerdings nur Dinge, die für den Körper Verdauungsaufwand bedeuten und ihm keine Schadstoffe zuführen. Also Obst, Gemüse und Vollkorn, denn all das verbraucht bei der Verdauung (in den meisten Fällen zumindest) Kalorien und ist in erster Linie gesund.
In Variante B wird das ganze noch krasser: Man isst nichts. Man trinkt lediglich und zwar ziemlich viel. Tee ist erlaubt, Säfte auch, genauso wie Brühe und stilles Wasser.


Für die Fastentage braucht man:
  • 2 Liter Saft 
  • 2 Gläser Gemüsebrühe
  • Mindestens 5 Teebeutel pro Fastentag, 3 pro Auf-/Abbautag, also minimal 31 Beutel
  • Viel Wasser!
  • Glaubersalz


Der Saft sollte möglichst Biosaft sein, da in den Konzentraten oder in Fertigsäften aus dem Supermarkt zusätzlicher Zucker enthalten ist - genau das wollen wir aber beim Fasten nicht!

Beim Tee könnt ihr variieren: Alles ist erlaubt, außer koffeinhaltiger Tee (also Schwarz-/Grün-/Weißtee). Bei Jasmintee bin ich mir nicht sicher. 



Das Wasser sollte auch eher stilles sein, da ihr sonst Kohlensäure in euren Körper holt, die er nicht verwerten kann. Die Folge: Ein geblähter Bauch. Das braucht man während des Detoxings wirklich nicht.

Für die Auf- und Abbautage kann ich euch kein Rezept geben, aber einige Tipps: 
Ihr solltet hier schon auf für den Körper schädliche Dinge verzichten. Also auf Zucker, schlechte Kohlenhydrate wie Weißmehl, gesättigte Fettsäuren und unnatürliche Zusatzstoffe. Am besten haltet ihr euch an leicht verdauliches Obst und Gemüse, ein bisschen Vollkorn ist auch total okay. Milchprodukte sind auch ziemlich gesund, sollten aber fettarm sein (also bitte kein fettiger Käse). Wenn wir Fasten-Variante A anwendet, dann könnt ihr die Zutaten, die ihr an Aufbau- und Abbautagen verwendet einfach eine Woche lang essen. Das tut dem Körper auch gut.

Während der ganzen Zeit müsst ihr darauf achten, ganz viel zu trinken. Zwei Liter Minimum! Sonst habt ihr ständig Hunger und eurem Körper fehlt neben dem Essen auch Wasser. Ich verspreche euch, ohne genug Wasser wird das nichts und ihr werdet euch nicht gut fühlen. 
Außerdem unverzichtbar: Bewegung. Mein Versuch im letzten Jahr ohne viel Bewegung endete in Kraftlosigkeit, Unmotiviertheit und Unwohlsein. Deshalb unbedingt was machen! 

Am Schluss habe ich noch zwei Tipps für euch: 
1. Auch wenn es echt eklig zu trinken ist und euch etwas quält: Bleibt am ersten Fastentag komplett Zuhause, macht Morgens zwei bis drei Teelöffel Glaubersalz in ein 250 ml Glas Wasser und trinkt es. Schmeckt widerlich bitter, aber leert euren Darm. So habt ihr keinen Hunger mehr und das Entgiften wirkt effektiver. 
2. Verwöhnt euch! Wer schon aufs Essen verzichtet, sollte sich wenigstens ansonsten etwas Gutes tun. Nutzt Hautpeelings, tolle Bodylotions, cremt euch oft und duftend, dann fühlt ihr euch direkt besser. Ein bisschen Luxus soll ja doch sein ;-) 

Viel Erfolg!

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