Donnerstag, 25. August 2016

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... Mode!

Mode ist ein Begriff, der für vieles steht. So vieles, dass man es gar nicht alles aufzählen kann. Mode ist beispielsweise: komplex, ständig der Veränderung ausgesetzt, allgegenwärtig, alltäglich, abgefahren, Geschmackssache, oberflächlich und diskussionswürdig. Was man aus all dem aber ganz klar herauslesen kann: Mode ist wichtig. Ich werde euch erklären, als was man Mode wirklich versteht, wie sie funktionieren kann und was momentan Trend ist.

Was ist das? 
Das Wort Mode kommt aus dem französischen und steht für Maß. Sie bezeichnet Trends, die über einen bestimmten Zeitraum gelten. Dabei wird noch einmal unterschieden: Trends, die durch Geschmacksfragen entstehen, Trends, die der Sitte oder Moral entsprechen und den Aspekt, dass diese Trends sich ändern werden. Klassischerweise versteht man unter Mode das Erscheinungsbild, sei es Kleidung, Accessoires, Frisuren oder Make-up. Pro Jahr gibt es zwei Saisons, an denen sich die Mode orientiert. Da ist einmal die Frühjahr-/Sommerkollektion und die Herbst-/Winterkollektion. Die entsprechende Mode wird ein halbes Jahr vorher vorgestellt. Heißt, im Herbst sind die Modenschauen für die Frühjahr-/Sommerkollektion und im Frühjahr die Schauen für die Herbst-/Winterkollektion. Welche Trends sich entwickeln, entscheidet sich auf den Modenschauen der Designer. Je nachdem,
Christian Beuschel  / pixelio.de 
was sich insgesamt häuft, lassen sich erste Tendenzen entwickeln, was in der nächsten Saison kommt - und geht. Man merkt es aber auch im Alltag. Wenn man in den Supermarkt geht und drei Frauen etwas ähnliches tragen, weiß man: Das ist wohl gerade angesagt. Dabei ist die Kleidung, das Make-up und die Aufmachung der Models auf den Schauen immer sehr viel extremer, als sie im Alltag getragen werden kann. Manche Trends überdauern auch länger als eine Saison, das ist aber nicht häufig der Fall. Neben Saisonmode gibt es auch Kleidung, die zeitlos ist, wie ein schlichter Pullover oder - ganz klassisch - das kleine Schwarze. Der Vorteil davon: Man kann nicht ganz so auffällige Sachen super mit Accessoires aufwerten und völlig verändern, ohne dass es viel kostet. Aufheben lohnt sich auch, denn es ist tatsächlich so, dass die Mode wiederkommt. Wer hätte gedacht, dass die 90er inzwischen wieder cool sind - aber so ist es. Sieht man an Girly-Zöpfen oder an einem Choker (auf deutsch: Halsband). Zu guter letzt: Mode ist für jeden wichtig. Auch wenn Männer immer wieder sagen, das stimme gar nicht oder Frauen behaupten, sie kümmern sich nicht um Trends. Denn: Wir alle ziehen morgens etwas an. Im besten Falle etwas, worauf wir Lust haben und uns wohl fühlen. Und genau darum geht es in der Mode. Etwas tragen, worin man sich gut fühlt, das die eigene Persönlichkeit spiegelt und das an die Laune angepasst ist. Mode ist also doch was für jeden.

Wie funktioniert das? 
Da Mode ja auch Geschmacksfrage ist, hängt das immer von der Person ab, die sie trägt. Schließlich geht es (den meisten) nicht darum, jedem Laufstegtrend hinterher zu eifern, sondern diese Trends für sich zu nutzen. Modisch sein heißt also, eine Mischung aus dem zu sein, was gerade in ist und was man selbst ohnehin tragen würde. Es wäre schließlich komisch, gesamte Laufsteg-Looks zu übernehmen. Stattdessen sollte man besser zu einem Teil greifen (kann ja auch von der etwas späteren, billigeren Marke sein) und das mit den Sachen kombinieren, die man schon hat, das sieht authentischer aus. Manche bekommen es auch hin, ihre Kleidung so zu mixen, dass sie von sich aus modisch aussehen, ohne nach den neuesten Designerregeln zu spielen. Statt Saisonkäufe zu machen, empfiehlt es sich aber auch, in zeitlose Mode zu investieren. Also in Kleidung, die niemals out wird. Eine Lederjacke zum Beispiel. Oder ein paar schicke Stiefeletten. An denen hat man nämlich ewig.

Was ist gerade Trend? 
Grundsätzlich: Streifen: Die meist gesehene Kombination diesen Sommer war weiß mit blauen Streifen. Vermutlich wird das auch im Winter wieder gut gehen. Ähnlich ist das mit Samt. Gerade im Winter, wenn es gern mal richtig kalt wird, passt Samt, vor allem auf Schuhen, ziemlich gut und sieht sogar noch edel aus. Auch der Ethnostyle wird sich halten, allerdings etwas rustikaler und weniger verspielt. Mit Boots und Lederjacke sieht das süße Maxikleid auch gleich cooler aus. Weiterhin cool sein werden auch die Printshirts, denn sie sind kombinierfreudig und je nach Botschaft auch nicht kindisch. Und ebenfalls noch recht frisch in der Mode sind Hemdkleider. Sie können super sportlich aussehen, aber auch businessmäßig.

Also dann: Kleidet euch gut! :-)

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