Posts

Gehen statt bleiben: Umzüge

Bild
Wie einige von euch schon wissen, werde ich Ende des Jahres meine Heimat verlassen und ins beschauliche Bayern ziehen (alleine diesen Satz zu lesen, zaubert mir zwar ein Lächeln ins Gesicht, ist aber auch ein Schlag in die Magengrube). Ein Schritt, der mir weit schwerer fällt, als ich eigentlich erwartet hätte und der mich momentan sehr beschäftigt. Um meine Gedanken auch einfach mal runter zu schreiben und euch ein paar kleine Einblicke zu geben, gibt es ein Monatsspecial: Gehen statt bleiben. Und zwar beinhaltet es alle Schritte, die ich machen muss. Abschied nehmen, Umziehen, Neustart, Ankommen. Da mir der Abschied aber am schwersten fällt, beschäftigt sich der erste Eintrag mit den Umzügen , denn die fielen mir eigentlich immer leicht. Das fing schon in meiner Jugend an. Mindestens einmal im Jahr bin ich umgezogen. Nicht in ein anderes Haus, nein, mein Elternhaus ist noch immer dasselbe wie zu meiner Geburt. Aber ich habe regelmäßig das Zimmer gewechselt . Nachdem mein Bruder au...

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... den Terrorismus!

Heute Morgen bin ich schon um halb sechs aufgewacht. Nicht, weil ich wollte, sondern weil ich einen Albtraum hatte. Einen der Art, bei dem man schweißgebadet mit einem Puls von 200 aufwacht und erstmal nicht mehr schlafen kann. Eigentlich habe ich nicht oft Albträume und wenn ich sie habe, dann befinde ich mich in ihnen meistens in einer Art Horrorfilm. Heute war das anders. In meinem Traum ging es um einen Terroranschlag. Kurz zum Traum: Der Anschlag wurde einige Orte weiter durchgeführt, in einer Stadt, die weder wirtschaftlich noch kulturell relevant ist. Es war in einem viel besuchten Museum, grob 80 Menschen starben. Also der bis dahin größte Anschlag in Deutschland. Ich stand in einer größeren Halle vor Bildschirmen und verfolgte die Breaking News mit vielen weiteren Menschen, alle geschockt. Da stürmen drei vermummte Männer mit Maschinengewehren in die Halle und feuern drauf los. Keine Ahnung, warum ich das im Traum wusste - man weiß ja nie, warum Dinge in Träumen passieren - ...

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... Ernährungstrends!

Bild
Ursprünglich fing alles mit einem Buch an. Einem Buch, das ich eigentlich gar nicht haben wollte. Wie das geht? Ich fand im Sommer in meinem alten Kinderzimmer einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro. Hatte ich zum Abitur geschenkt bekommen, war also schon ein paar Jährchen alt und ist irgendwo in den Tiefen meiner Schränke von mir verbummelt worden. Ich freute mich über den Gutschein, denn ich lese echt gerne und viel, stellte dann aber mit Entsetzen fest, dass zwei der vier Buchhandlungen, in denen der Gutschein gilt, bereits seit mehreren Wochen beziehungsweise seit wenigen Tagen geschlossen hatten. Das dritte der vier Geschäfte lag viel zu weit entfernt und das vierte sollte in einer Woche zumachen. Ich musste da also hin und zwar möglichst schnell, schließlich wollte ich den Gutschein nicht verfallen lassen. Das schaffte ich auch: Ich war dort. Nun gab es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Sie machten dort einen großen Ausverkauf, fast alles, was noch im Laden w...

Reisecheck! Die Costa Daurada...

Bild
...oder Mein Plädoyer für... die Kunst, sich treiben zu lassen! Dieser Beitrag umfasst aufgrund von Schreibabstinenz zwei Beiträge und ist deshalb entsprechend lang. Lohnt sich aber, hab ich gehört... ;-) Eigentlich bin ich ein strukturierter Mensch. Ich hasse es, wenn Pläne nicht funktionieren und es chaotisch wird. Ich habe zwei Terminplaner: Einer im Smartphone und einen physikalischen, in den ich Termine noch schriftlich eintrage. Das Ding ist meistens voll getextet. Und ich finde Spontaneität anstrengend (der ein oder andere meiner Freunde wird jetzt hektisch und befriedigt nicken).  Auch die Urlaubsplanung mit meinem Freund läuft deshalb normalerweise sehr geplant. Ein knappes Jahr vorher wird geschaut, wo es hingehen soll. Ein halbes Jahr vorher werden Flug und oder Hotel gebucht und mindestens vier Wochen vorher wird konkret geschaut: Was machen wir dort. Das hat nicht nur den Vorteil, dass wir meistens relativ günstig reisen, man kann sich auch noch lange darauf...

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... Touristen!

Bild
Tourist sein war und ist eigentlich etwas ganz Normales. Man ist im Ausland oder einer fremden Stadt, man ist dort also selbst fremd, man will diesen Ort aber entdecken und sieht sich deshalb auch die Sehenswürdigkeiten an. Ist nicht ungewöhnlich. Daran hat und wird sich nichts ändern. Was sich allerdings geändert hat, ist die Einstellung Touristen gegenüber. Die sind inzwischen nämlich unbeliebt. Wer Tourist ist, könnte einem schließlich die Lieblingsbar "wegnehmen", der könnte den Ort, an dem man wohnt, überfüllen und einem den Parkplatz klauen. Deshalb werden Touristen oft von Einheimischen bei Weitem nicht mehr freundlich behandelt. Stattdessen fliegen giftige Blicke und man wird so richtig wie ein Fremder behandelt. Nur nicht gerade gastfreundlich. Dabei war jeder von uns schon mal Tourist und weiß, dass es sich mies anfühlt, wenn man nicht erwünscht ist. Annamartha  / pixelio.de Das ist auch der Grund, warum mir Tourist sein peinlich geworden ist. Das heißt ...

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... den Herbst!

Bild
Heute ist es so weit. Mir ist kalt genug, um wieder in einen Sweater zu schlüpfen. Er ist grau, hat bunte Tropfen aufgemalt und es steht drauf: "Regen ist schön!" Nur, um gleich aufzuklären: Ich mag Regen nicht. Außer Sommerregen, der ist schön warm und frisch und sorgt nicht dafür, dass ich friere. Aber trotzdem trage ich den Sweater. Moodmanagement nennt sich das. Oder Selbsttäuschung. Und genau das mach ich auch mit dem Herbst. Besonders ärgerlich ist ja, dass es keinen richtigen Sommer gab. Gefühlt eine Woche, in der Realität maximal vier.  Der Rest war Spätfrühling oder Frühherbst.  Denn zwanzig Grad, Dauerregen und Wind sind für mich kein Sommer. Und ein Jahr ohne Sommer ist Mist. Umso frustrierter bin ich, dass jetzt schon der Herbst da ist. Eine Jahreszeit, die mich deprimiert. Wenn man sieht, dass die Bäume langsam gelbrotbraun werden statt grün zu sein, man immer einen Regenschirm dabei haben sollte, Sonnenstrahlen Seltenheitswert bekommen und man öfter friert als...

Rezepte-Check! Crumble

Bild
Es ist Sonntagnachmittag und ich hab Lust auf Kuchen. Aber für den Cafébesuch ist nicht immer Geld und Zeit da, Sahnetorten schrecken mich ab und für klassischen Rührkuchen fehlen mir Eier. Mist. Was ein Glück gibt es Crumble, die Lightvariante von Streuselkuchen, die schlicht ohne Boden auskommt. Heißt: Obst rein, Streuselteig drauf, backen, fertig! Crumble ist easy, lecker, frischer und obstiger als normaler Kuchen. Und alleine der Duft davon in der Wohnung - mmh! Alles, was man dafür braucht, ist ein gutes Timing und ein bisschen Ahnung, was für Obst passt. Aber das lässt sich lernen. Mein Lieblingscrumble dieses Jahr war Rhabarber, aber die Saison ist inzwischen vorbei. Stattdessen fängt langsam die Apfelsaison an. Achtet drauf, dass ihr, wenn ihr Apfelcrumble machen wollt, saure Äpfel nehmt. Süßer Teig und süßes Obst ist nämlich too much. Gut gehen außerdem: Nektarinen, Aprikosen, Waldbeeren und Stachelbeeren.  Ich hab mich jetzt mal ganz saisontypisch (für Spätsommer) ...