Sonntag, 25. Oktober 2015

Meine 5 Minuten gehen diese Woche an... Eulen!

Und nein, ich spreche nicht von dem zauberhaften Vogel, sondern vom Schlaf-/Konzentrationstyp. Denn die Eule ist mehr als eine arme Socke.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Es gibt zwei Schlaf-/Konzentrationstypen, die Eule und die Lerche.


TiM Caspary  / pixelio.de

Die Lerche ist ein Frühaufsteher, nutzt gerne das Tageslicht und hat die beste Konzentrationsphase am Morgen. Dafür ist sie wiederum abends früh müde und geht nicht gerne spät ins Bett.





Paulwip  / pixelio.de

Die Eule hingegen ist ein Langschläfer und arbeitet morgens äußerst ungern, denn die Konzentration ist da am unteren Minimum. Aber dafür blüht die Eule abends auf und arbeitet gerne bis tief in die Nacht hinein.





Spätestens jetzt ist klar, warum die Eulen echte Probleme haben: Jobs und Schule laufen schließlich meistens 9 to 5 ab. Studenten hingegen können ihre Seminare meistens ganz gut planen, deshalb ist das Studium für Eulen auch die beste Zeit.

Nur was danach kommt, ist meistens mehr als fies.

Und das auch ganz unabhängig vom Job, denn als Selbstständiger bzw. in bestimmten Projekten ist selbst eingeteilte Arbeit ja immer mehr am Kommen.
Aber stellen wir uns mal vor was passiert, wenn man in einer Beziehung lebt (und der Partner arbeitet oder - noch schlimmer - Lerche ist!). Morgens möchte man gerne kuscheln und weiter schlafen, aber der Partner steht auf (und man wird dadurch in seinem Schlafrhythmus gestört). Abends, wenn der Partner nach Hause kommt und man mit ihm Zeit verbringen möchte, ist bei der Eule das Arbeitshoch. Eins von beidem kommt unweigerlich zu kurz: Partner oder Job. Und das ist echt fies.

Jetzt denken wir mal noch einen Schritt weiter: Irgendwann bekommt man Kinder. Und die wollen - nachdem sie als Kleinkinder einfach immer beschäftigt werden müssen, unabhängig von Lerchen- oder Euleneltern - morgens vor Kindergarten oder Schule versorgt werden. Abends, wenn man dann Ruhe haben könnte, hätte man sein Konzentrationshoch. Auch hier kommt wieder was zu kurz.

Und von den normalen Jobs fang ich gar nicht erst an, denn die Prozentzahl der Arbeitsplätze, die flexible Arbeitszeit anbieten, ist nicht gerade groß...

Im Prinzip haben Eulen also erstmal ein Problem. Entweder leiden oder umgewöhnen.
Deshalb gehören diese 5 Minuten ganz euch!

Gila Hanssen  / pixelio.de


Ich hab aber festgestellt, dass es aber auch ein Mittelding gibt: Die Euchen. Ich bin nämlich eine davon. Ich kann mich super morgens konzentrieren, vor allem Prüfungen oder Analytisches gehen da super. Mittags habe ich ein riesen Tief, bin mega müde und abgeschlagen, aber abends wieder total fit und kann vor allem kreativ gut arbeiten (siehe die jetzige Uhrzeit ;-)). 
Bei unserer Gesellschaftssituation finde ich die Euchen echt sinnvoll - denn die sind anpassungsfähig. 
Vielleicht sattelt die ein oder andere Eule noch um ;-) 

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