Mein Plädoyer gegen... miese Phasen!

...oder: 6 Tipps, wie ihr sie ohne Blessuren übersteht

Du hast schlechte Laune? Alles läuft gerade anders als erwartet? Ihr erlebt eine Enttäuschung nach der anderen? Und insgesamt möchtet ihr euch einfach nur noch auf den Boden legen, um mit der Welt klar zu kommen? Willkommen in der Realität. Denn das hat jeder schon mal miterlebt. Im besten Falle läuft das nur einen Tag so, im schlechtesten Fall habt ihr eine Phase erwischt. Nur - was dann? Ich habe euch ein paar Tipps zusammen gestellt, wie ihr diese Lebensabschnitte überlebt, ohne daran zugrunde zu gehen.

https://www.youtube.com/watch?v=7-2La6QtaC4

Think big
Dieser Moment, in dem ihr diesen Artikel gerade lest, ist eine Momentaufnahme eures Lebens. Wie jeder andere Augenblick, den ihr in der Gegenwart wahrnehmt. Das vergessen wir Menschen gerne mal. Das zu wissen, kann euch aber enorm helfen, insbesondere, wenn ihr im großen Ganzen denkt. Euch geht's gerade echt mies. Aber hattet ihr solche Phasen nicht schon öfter? Und danach wurde es wieder besser? Oder ging es euch nicht sogar schon mal sehr viel schlechter als jetzt? Haltet euch das vor Augen, das relativiert nämlich vieles.

Treat yourself
Manchmal verhalten sich Menschen bescheuert. Zum Beispiel, wenn es ihnen schlecht geht. Statt dafür zu sorgen, dass sie sich in dieser Situation wohl fühlen, üben sie Selbstgeißelung. Und machen sich damit nur das Leben schwer. Aber warum? Ist doch ohnehin schlimm genug. Deshalb dreht den Spieß um. Es gibt so viele schöne Dinge, mit denen ihr euch verwöhnen könnt. Geht ins Kino, kocht euch euer Lieblingsessen, verbringt einen Abend in der Sauna. Ihr wisst am besten, was euch gut tut - also macht es.

Change it or leave it
Probleme sind wirklich fies. Sie wirken, als würden sie unser ganzes Glück platt machen und manchmal machen sie uns sogar handlungsunfähig. Aber das stimmt nicht. Egal, was uns stört, wir entscheiden, wie wir damit umgehen. Und die meisten Probleme lassen sich tatsächlich irgendwie anpacken, zum Beispiel mit Gesprächen oder einer Auszeit. Denkt also mal drüber nach: Was kann ich tun, um mein Problem und damit meine Laune zu ändern? Wenn es wirklich nichts gibt - was selten, aber dennoch vorkommt - müsst ihr die Situation so stehen lassen und damit umgehen lernen. Also: Ändert es oder akzeptiert es. Mehr Optionen habt ihr nicht, aber immerhin sind es zwei!

Listen to your Heart
Wir leben in einer Gesellschaft und die Gesellschaft bestimmt die Regeln. So weit, so klar. Aber manchmal denken wir, dass sie auch uns bestimmen. Zum Beispiel fühlen wir uns schlecht, wenn wir unseren Freunden wegen schlechter Laune zum fünften Mal absagen, weil uns gerade einfach nicht nach Menschen ist. Oder wir schotten uns ab, weil das von uns erwartet wird, obwohl wir dringend Freunde um uns brauchen. Um es kurz zu machen: Vergesst dieses ganze "Ich sollte". Hört auf euren Bauch. Der weiß genau, was ihr braucht. Wenn es uns schlecht geht, hilft es nicht, auch noch gegen Konventionen ankämpfen zu müssen. Denkt dran: Der einzige Mensch, der euer Leben wirklich bestimmen kann, seid ihr selbst. Lebt entsprechend!

Looking for an idol
Normalerweise würde ich euch von Vergleichen mit anderen abraten, aber in dieser Situation kann er hilfreich sein. Wenn ihr euch mal in eurem Bekanntenkreis umschaut, findet ihr sicher jemanden, der mal etwas wirklich Schreckliches erlebt hat. Bestimmt sind es sogar einige, denn letztlich trifft es jeden mindestens einmal. Die Betonung liegt hier aber auf: hat, Vergangenheit. Denn demjenigen geht es (hoffentlich) besser, er hat die Krise überwunden. Nehmt euch denjenigen als Vorbild, sagt euch, dass ihr das auch schafft. Redet mit ihm, bittet ihn um Rat. Derjenige wird sich bestimmt wertgeschätzt fühlen und ihr bekommt Hilfe. Win-win.

Push it
Noch ein Paradoxon der Menschheit: der Style-Teufelskreis. Geht es uns gut, haben wir Energie und brezeln uns auf. Mann kleistert sich Gel ins Haar, schlüpft in Lieblingsjeans und -shirt, rasiert sich übermäßig. Frau setzt auf buntes Make-up, das kurze Kleid, ein paar High-Heels. Mit guter Laune wollen wir glänzen. Haben wir eine miese Phase, reicht es meistens nur noch fürs Haare kämmen und den schlabbrigen Sweater. Dabei wäre es andersrum doch viel sinnvoller. Gerade, wenn es uns schlecht geht, brauchen wir diesen Style-Boost. Wenn wir uns nämlich Mühe mit dem Style machen, fühlen wir uns auch stärker und toller und das strahlen wir aus. Gut, das kostet zwar Kraft am Morgen, aber das lohnt sich. Beim nächsten richtig miesen Tag setzt frau bitte mal auf roten Lippenstift und Bluse und Mann bitte mindestens auf den Rasierer. Ihr werdet sehen: Die Ausstrahlung kommt automatisch mit.

Damit ihr sehen könnt, wie es gerade um euch steht, hab ich euch hier noch einen kleinen Test zusammen gestellt. Viel Spaß!


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